IMPULSE ZUR ZEIT

Impulse von den Dillinger Franziskanerinnen

An dieser Stelle möchten wir Ihnen von Zeit zu Zeit und an besonderen Festtagen einen kleinen Impuls mit in den Tag geben: um ein Stück innezuhalten, um achtsam um sich herum die Welt zu beobachten und über das ein oder andere Thema ein bisschen tiefer nachzudenken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit einem unserer Impulse heute auf den Weg machen…

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung – am 6. Februar 26

Jeder Mensch, auch jede Frau und jedes Mädchen hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit!

Das Wort „Beschneidung“ verharmlost die Genitalverstümmelung bei Frauen. Es gibt diese Praxis in zahlreichen Varianten. Jede Form bedeutet eine Körperverletzung!

Mehr als 230 Millionen Frauen sind weltweit betroffen!
Wenn sie den Eingriff überleben, spüren die Frauen die Folgen ein Leben lang, sowohl körperlich als auch psychisch.

Auch in Deutschland leben Frauen und Mädchen, die betroffen oder von Genitalverstümmelung bedroht sind. Manche sind deshalb aus ihrer Heimat geflüchtet.

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung!
Auf dem Papier ist sie in vielen Ländern schon verboten. Die Praxis geht in vielen Ländern zurück, in anderen Ländern aber (z.B. Somalia, Guinea, Ägypten) sind laut WHO immer noch 90 % der weiblichen Bevölkerung betroffen.

 

Weitere Informationen bei: Terre des Femmes, Unicef, Plan international, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, TABU- Fachstelle für Frauengesundheit

Darstellung des Herrn

Jesus wird in den Tempel gebracht, wo zwei hochbetagte Menschen ein Leben lang auf ihn gewartet haten. Drei Generationen begegnen sich.

Im Lukasevangelium lesen wir: „Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. (…) Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin. (…) Sie war schon hochbetagt. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.“ (Lukas 2, 25+36)

Hanna und Simeon – zwei hochbetagte Menschen.
Sie warten, harren aus, werfen nicht vorschnell die „Flinte ins Korn“, lassen sich nicht entmutigen.
Ihre Geduld wird belohnt!

Simeon und Hanna erkennen in dem Kind den Messias, sie erkennen den Kairos ihres Lebens

– und ich?

 

Bild: Sr. Nicole Oblinger, OSF