AKTUELLES VON UNS

Neues von den Dillinger Franziskanerinnen - Unser Nachrichtenblog

Wir leben an vielen Orten. Dort geschieht Leben. Vielfältig, farbig und auch schwarz-weiß. Was bei uns alles passiert, erleben Sie in „Aktuelles von uns“ – quasi der Nachrichtenblog der Dillinger Franziskanerinnen

Franziskus-Erlebnis-Parcours 2026
eine Tour für Kinder und Erwachsene
in Augsburg

Mit dem Franziskus-Erlebnis-Parcours 2026 laden wir ab 10. Juni 2026 dazu ein, Franziskus von Assisi in seinem Jubiläumsjahr mit seinen vielen Facetten zu entdecken und neu zu erleben. Im Mittelpunkt seines Wirkens stand sein unbedingtes Bekenntnis zum Ausgleich und zum Frieden. Ein Bekenntnis, das nicht nur zu Augsburg als Stadt des Friedens und des Dialogs ausgezeichnet passt, sondern vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage als Vermächtnis umso mehr in unser Bewusstsein tritt.

Wandeln Sie auf den Spuren des heiligen Franz von Assisi, dessen 800. Todestag weltweit am 04.10.26 begangen wird und erleben Sie auf einem idyllischen Weg durch Augsburg an neun Stationen, was uns mit Franziskus verbindet: Staunen und Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung, Teilen im Miteinander, Frieden stiften sowie Dankbarkeit spüren und zum Ausdruck bringen.

Franziskus von Assisi war ein Mensch, der weit über die Grenzen seiner Zeit hinaus ins Jetzt wirkt. Sein Leben spricht Menschen vieler Religionen an durch seine Einfachheit, seine Liebe zur Schöpfung und seine Offenheit für den Frieden.

Darum wird dieser Parcours auch in ökumenischer Zusammenarbeit mit dem Dekanat Augsburg der ev. lutherischen Kirche, den evangelischen Kirchengemeinden „Zu den Barfüßern“ und „St. Anna“, der Stadt Augsburg und den verschiedenen franziskanischen Gemeinschaften vor Ort gestaltet.

Er lädt dazu ein, in der Vielfalt des Glaubens das Gemeinsame zu entdecken. Wir wünschen dazu viel Spaß und wertvolle Erfahrungen im Miteinander mit Franziskus!

Weitere Informationen zum Franziskus-Erlebnis-Parcours 2026 finden Sie hier!

Hab Mut, steh auf
Wie politisch darf Kirche sein?

Im Rückblick auf den Katholikentag in Würzburg zeigt der Bayerische Rundfunk einen Filmbeitrag: Hab Mut, steh auf · Wie politisch darf Kirche sein?

Mit verschiedenen Beispielen aus dem Alltag engagierter Christen und Christinnen geht die Dokumentation dieser Frage nach.

Ein Bespiel ist auch das Engagement unserer Schwestern im Mutterhaus in Dillingen für Geflüchtete, denen sie Kirchenasyl gewähren.

Hier geht es zur Dokumentation in der ARD-Mediathek.

 

Aus der Ankündigung des Films in der Mediathek:

„Die Kirche steht mitten in gesellschaftlichen Spannungsfeldern: Demokratie in der Krise, Migration als Dauerstreit und die Frage nach gerechtem Frieden angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte. Viele Christinnen und Christen engagieren sich politisch – oft mutig, manchmal umstritten.

Zum Katholikentag 2026 in Würzburg widmet sich das Erste der hochaktuellen Frage: Wie politisch darf – und muss – Kirche heute sein? Die Dokumentation fragt gemäß dem Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“, welche Rolle die katholische Kirche in politischen Debatten spielt: Wo ist Haltung gefragt und wo beginnt unzulässige Parteinahme?

Anhand von drei exemplarischen Schauplätzen begleitet der Film Menschen, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Engagement übersetzen – und dafür nicht selten Widerspruch erfahren.

Eine Pfarrgemeinde in Sachsen-Anhalt positioniert sich klar gegen Rechtspopulismus und gerät damit auch intern unter Druck. Kirchliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe stehen zwischen gelebter Nächstenliebe und politischer Kritik. Gleichzeitig ringen Gläubige angesichts globaler Konflikte um eine neue Friedensethik zwischen Pazifismus und realpolitischer Verantwortung.

Die Dokumentation eröffnet persönliche Einblicke in Zweifel, Mut und Überzeugungen von Menschen, die sich engagieren, und stellt die drängende Frage: Wie politisch muss Kirche sein, um ihrem eigenen Auftrag gerecht zu werden?

Film von Eckhart Querner, Brigitte Kornberger und Ralph Gladitz“

Franziskanisches Stadtpilgern in Augsburg:
Wiege – Wasser – Wandlung

Warum Augsburg?
Die Stadt gilt als Wiege der franziskanischen Bewegung in Deutschland. Hier kamen im Sommer 1221 die ersten Franziskaner aus Italien an. Eine besondere Rolle spielte dabei der Lech, dessen Wasser den Brüdern auf ihrem entbehrungsreichen Weg eine wertvolle Hilfe war.

So begleitete uns beim franziskanischen Stadtpilgern die Wertschätzung von „Schwester Wasser“, wie Franz von Assisi das Wasser im Sonnengesang nennt. Wasser wurde für uns zum Sinnbild von Zeit und Wandlung – alles fließt, alles verändert sich.

Gemeinsam mit Dr. Gerhard Kellner von der Franziskanischen Weggemeinschaft starteten wir auf dem Elias-Holl-Platz im Herzen Augsburgs. Unser Weg führte durch den Klostergarten der Franziskanerinnen von Maria Stern zur Barfüßerkirche, die seit 1221 eng mit der Geschichte der Franziskaner in Augsburg verbunden ist. Die zahlreichen Kanäle entlang des Weges luden immer wieder dazu ein, bei „Schwester Wasser“ innezuhalten und ihren Botschaften nachzuspüren.

Im Hohen Dom zu Augsburg erschloss uns Gerhard Kellner die Prophetenfenster und ihre Motive von Wandel, Hoffnung und Erneuerung. Über den Augustusbrunnen am Rathausplatz führte der Pilgerweg schließlich bis zur Kirche St. Moritz. Begleitet wurden wir dabei von einer modernen Fassung der Pfingstsequenz, die unsere Gedanken und Gespräche inspirierte.

So wurde das Stadtpilgern zu einer spirituellen Entdeckungsreise durch Augsburg – auf den Spuren des heiligen Franziskus und mit offenem Blick für die Wandlungen des Lebens.

Wir freuen uns auf das nächste Mal!

Katholikentag 2026
Wir waren dabei in Würzburg
und sind bestärkt in den Alltag zurückgekehrt!

Ereignisreiche Tage in Würzburg liegen hinter uns. Mit vielen Eindrücken, Erinnerungen an freudige Begegnungen und dem Austausch im Kleinen und Großen der Kirche und Politik fuhren wir Schwestern wieder zurück in unsere Konvente.

Egal ob wir an allen Tagen teilnahmen oder nur an einem, das Miteinander dieses großen Kirchentreffens bestärkte uns für unseren Alltag.

Hab Mut! Steh auf! Diese Ermutigung, die wir in den verschiedensten Veranstaltungen erlebt haben, begleitet uns, um mit Mut und Aufstehen vor Ort uns in Kirche und Gesellschaft einzubringen.

Dillinger Franziskanerinnen waren an verschiedenen Orten des Katholikentages aktiv.

Da war das Ökumenische Kloster: Gemeinsam mit Schwestern und Brüdern verschiedener Gemeinschaften kamen wir mit Teilnehmenden des Katholikentages ins Gespräch im Innenhof des Areals des Mutterhauses der Erlöserschwestern oder beim Ausschenken von Kaffee im „Refektorium“.

Ein besonderer Moment war unser ökumenisches franziskanisches Abendgebet am Freitag. Sr. Martina, Dillinger Franziskanerin, und Sr. Nicole, Christusbruderschaft Selbitz, gaben Impulse zu „Trotzdem!“.
Viele Katholikentagsbesucher:innen waren gekommen und füllten die Mutterhauskirche der Erlöserschwestern. 200 Liedblätter waren gedruckt, doch sie reichten bei Weitem nicht aus.

Der Bibliolog, den Sr. Friederike und Sr. Pernela anboten, wurde so gut besucht, dass in der Turnhalle fast kein Platz mehr war. Und dennoch wurde das Eintauchen in den biblischen Text mit der kanaanäischen Frau (Mt 15,21-28) zum Thema: „Seid widerständig! Menschenwürde ist unantastbar“ zu einer besonderen Erfahrung.

Das persönliche Gesprächsangebot von Geistlichen Begleiter:innen und Priestern, bei dem Sr. Isabel zum Gespräch zur Verfügung stand, wurde sehr gut angenommen. Frauen, Männer, Junge, Alte … suchten ein offenes Ohr und persönlichen Zuspruch.

clara.francesco – Franziskanische Netzwerkinitiative lud auf der Kirchenmeile zur Begegnung ein. Sr. Pernela und Sr. Franziska unterstützten gerne dieses franziskanische Projekt. Sr. Maria engagierte sich beim Stand der Kampagne Erlassjahr.

Ob biblische Dialoge, Gesprächsformate zu verschiedenen theologischen oder politischen Themen, Gebetszeiten und Meditationen oder Konzerte und Lesungen – jede setzte ihre persönlichen Akzente. Bei den Festgottesdiensten beeindruckte uns die Teilnahme so vieler Menschen, ihre aktive Mitfeier und die Stille während des gottesdienstlichen Geschehens.

Alles in allem erlebten wir trotz des kühlen Wetters in der „überfüllten“ Stadt eine fröhliche Atmosphäre, aufmerksame Menschen, liebevolle Gastfreundschaft, wunderbare und überraschende Begegnungen…

Wir sind sehr dankbar, dabei gewesen zu sein!

Treffen der Konventleiterinnen in Bamberg

Schönstes Frühlingswetter in Bamberg! Der wunderbare Garten rund ums Montanahaus verlockte zum Verweilen und Genießen, aber das war nur in den Pausen möglich. Denn die Leiterinnen der Konvente (Schwesterngemeinschaften) trafen sich mit der Provinzleitung zur Information und zum Austausch. Es gab eine Fülle an Informationen, denn das Provinzkapitel fand vor kurzem statt und es gab dort Entscheidungen und Überlegungen, die für alle Schwestern von Bedeutung sind. Eine willkommene Unterbrechung der Beratungen war die Führung durch die frische restaurierte Kirche St. Michael. Nach 14 Jahren wieder zugänglich, ist der Himmelsgarten in ganzer Schönheit zu bestaunen. Von Herrn Felix, der von Seiten der Stadt die Restaurierungsmaßnahmen betreut hat, erfuhren die Schwestern viele Details, wie z.B. dass die Scheiben zum großen Teil noch aus dem Mittelalter stammen und es heute keine Werkstatt gibt, die diese Glasbläserkunst noch beherrscht. Das Grabmal des heiligen Otto ist ebenso frisch restauriert wie die Intarsien im Chorgestühl. Klar, dass einige Schwestern durch den Durchlass im Grabmal kletterten, denn es heißt: wer es schafft, ohne das Grabmal zu berühren, wird nicht unter Rückenschmerzen leiden. Zwei Stunden vergingen in der schönen Kirche wie im Flug. Herzlichen Dank. Am folgenden Tag stand das Thema KI, also die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt eines Referates. Denn auch unsere Schwestern haben Zugang zum Computer und Smartphones und arbeiten damit und ein achtsamer Umgang mit KI ist notwendig.

Sehen wir uns beim Katholikentag?
Wir sind dabei!

Natürlich sind wir Dillinger Franziskanerinnen auch beim Katholikentag in Würzburg, wenn es heißt: Hab Mut! Steh auf!

Wir freuen uns auf die verschiedenen Begegnungen, den Austausch und die gegenseitige Bestärkung im Glauben.

Wo wir zu treffen sind?

! auf den Wegen des Katholikentages
! bei verschiedenen Angeboten

Schaut einfach mal vorbei!

Donnerstag:

Sr. Franziska Steffens: clara.francesco
ab 11.00 Uhr bei Bruder Gabriel am Wohnmobil, St. Ursula-Schule, Augustinerstr. 17, auf dem Parkplatz

Sr. Ulrike Stein: Im Speisesaal mit Ordensleuten ins Gespräch kommen
16.00 – 19.00 Uhr, Ökumenisches Kloster, Mutterhausareal der Schwestern des Erlösers, Domerschulstraße 1, EG, Tagungsraum

Sr. Isabel Westphalen: Ich würde gerne reden! Gesprächsangebot
15.45 – 18.00 Uhr, St. Ursula-Schule, Liobabau, Augustinerstr. 17, 2. OG – Raum 204

Freitag:

Sr. Carissa Kolbeck und Sr. Isabel Westphalen: Im Speisesaal mit Ordensleuten ins Gespräch kommen
13.00 – 16.00 Uhr, Ökumenisches Kloster, Mutterhausareal der Schwestern des Erlösers, Domerschulstraße 1, EG, Tagungsraum

Sr. Pernela Schirmer  und Sr. Franziska Steffens: clara.francesco Franziskanische Netzwerkinitiative
16.00 – 19.00 Uhr, Kirchenmeile am Viehmarktplatz, FB-G-18

Trotzdem Leben Abendgebet der Dillinger Franziskanerinnen und Communität Christusbruderschaft Selbitz
18.30 Uhr, Mutterhauskirche der Schwestern des Erlösers, Domerschulstraße 1

Samstag:

Sr. Pernela Schirmer und Sr. Friederike Müller: „Seid widerständig! Menschenwürde ist unantastbar“ Bibliolog zu Mt 15,21-28
11.30 – 12.30 Uhr, St.-Ursula-Schule, Augustinerstr. 17, 1 OG, Neue Turnhalle.

Sr. Martina Schmidt: Im Speisesaal mit Ordensleuten ins Gespräch kommen
10.00 – 13.00 Uhr, Ökumenisches Kloster, Mutterhausareal der Schwestern des Erlösers, Domerschulstraße 1, EG, Tagungsraum

Sr. Ulrike Stein: Im Speisesaal mit Ordensleuten ins Gespräch kommen
13.00 – 16.00 Uhr, Ökumenisches Kloster, Mutterhausareal der Schwestern des Erlösers, Domerschulstraße 1, EG, Tagungsraum