AKTUELLES VON UNS

Neues von den Dillinger Franziskanerinnen - Unser Nachrichtenblog

Wir leben an vielen Orten. Dort geschieht Leben. Vielfältig, farbig und auch schwarz-weiß. Was bei uns alles passiert, erleben Sie in „Aktuelles von uns“ – quasi der Nachrichtenblog der Dillinger Franziskanerinnen

800 Jahre Sterbetag von Franz von Assisi
herzliche Einladung zum Stationenweg in Dillingen

Franziskanerinnen und Franziskaner denken an jedem 3. Oktober daran, dass am Abend dieses Tages Franziskus gestorben ist. Auf dem Boden lag er, direkt neben der kleinen Marienkapelle in Portiunkula. Er starb im Kreis seiner Mitbrüder, auch seine Freundin Jacoba aus Rom war gekommen, um von ihm Abschied zu nehmen. Franziskus verabschiedete sich und gab seinen Brüdern – auch denen, die in der Zukunft kommen würden, ein letztes Mal seinen Segen. Er ließ sich aus dem Evangelium vorlesen und „sein Lied“, den Sonnengesang vorsingen.

Daran erinnern wir uns, wenn wir den Transitus feiern. „Transit“ – das Wort benutzt man heute im Zusammenhang mit dem Verkehr, der z.B. durch Österreich nach Italien führt – Transitverkehr, also Durchgangsverkehr.

„Transitus“: so bezeichnen wir Franziskanerinnen und Franziskaner den Tod des Franziskus als Durchgang, als Hinübergehen in das andere, neue Leben bei Gott. Daran, nämlich an das (ewige) Leben bei Gott nach dem Ende unseres Lebens hier auf der Erde, glauben wir – nicht nur für Franziskus und Klara und die Heiligen, sondern auch für alle unsere Verstorbenen und auch für uns.

Einen besonderen Akzent wollen wir Dillinger Franziskanerinnen in Dillingen am 800. Todestag des Heiligen Franz setzen.

Herzlich laden wir ein, dieses besondere Gedenken mit uns gemeinsam zu be-gehen. An drei verschiedenen Stationen erinnern wir uns an das Leben des Franziskus, seine Berufung, was ihn geprägt hat, an sein Sterben ….

Die erste Station ist in der Klosterkirche in Dillingen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Peter (Zugang über den Basilikaplatz). Wir beginnen um 18 Uhr.

Die zweite Station wird in unserem Haus St. Clara sein (Regens-Wagner-Str. 3 in Dillingen). Von dort aus gehen wir zur dritten Station in die Christkönigskirche.

 

Fünf junge Frauen starten mit viel Elan im Haus St. Clara!

Wir freuen uns mit den Schwestern und allen Mitarbeiterinnen im Haus St. Clara!

Fünf unserer Auszubildenden feierten im August den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Nun freuen wir uns auf der Pflegestation über die Verstärkung durch Frau M. Vidad als Pflegefachkraft und Frau Montes als Pflegefachhelferin.

Für Frau R. Vidad und Frau Michalak begann am 1. September die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau. Frau Križanac absolviert die einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin. Frau Michalak und Frau Križanac haben als Pflegehelferin schon praktische Erfahrungen in der Pflege gesammelt und kennen sich in unserem Haus aus. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für die Ausbildung entschieden haben.

Unser Pflegeteam wird auch die neuen Auszubildenden gerne unterstützen, wie es schon in den zurückliegenden Jahren der Fall war. Wir sind sehr froh, dass in unserem Haus St. Clara gute Bedingungen für qualifizierte Ausbildung bestehen und unsere Praxisanleiterinnen sehr viel Wert auf eine gute Pflegepraxis legen.

Vom Team, stellvertretend überreicht durch Frau Sturm, erhielten die Auszubildenden eine kleine Schultüte und unsere neuen Pflegekräfte einen Willkommensgruß durch Sr. Bernhild Schuster.

Auf dem Foto von links nach rechts: Sr. Bernhild, Frau Michalak, Frau Križanac, Frau R. Vidad, Frau M. Vidad, Frau Montes, Frau Sturm.

Sommerplauderei mit Sr. Martina Schmidt

Der Sender katholisch1.tv hat seit einigen Jahren die Sendereihe „Sommerplauderei“. Heuer wurde unsere Sr. Martina angefragt. Vor den Sommerferien kam die Redakteurin, Frau Birgit Geiß, unterstützt von zwei Technikern für Kamera und Ton nach Dillingen in das Provinzhaus. Im kleinen Innenhof sprachen Frau Geiß und Sr. Martina nicht nur über das Franziskus-Jubiläumsjahr, sondern auch über unsere Ordensgemeinschaft, das Leben als Dillinger Franziskanerin und einige Themen mehr.

Lust auf mehr? Dann schauen Sie gerne in die Mediathek von Katholisch1.tv.

Franziskus-Gottesdienst zum Schulanfang
St. Franziskus-Schulen in Kaiserslautern

Die Schulgemeinschaft der St. Franziskus Schulen in Kaiserslautern hat einen besonderen Gottesdienst zum Schulanfang gestaltet und so einen gemeinsamen Startpunkt gesetzt für das „St. Franziskus-Jahr“.

Knapp 1000 Schülerinnen, rund 100 Lehrkräfte und einige Mitschwestern versammelten sich im Schulhof. Einige von ihnen hatten den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet. Mit dem Leben des heiligen Franziskus sind die Schülerinnen und die Lehrkräfte vertraut, denn der Heilige ist ihr Schulpatron. Szenen aus dem Leben des Heiligen Franz ließen seine Lebensgeschichte lebendig werden.  Mit Hilfe der Aufsteller aus dem Franziskus Erlebnis Parcours wurde „die franziskanische Idee“ vorgestellt. Dabei wurde der Blick vor allem auf die Werte gerichtet, die Franziskus vorlebte und wie diese das Leben der Schule prägen.

Die Feier gab den Impuls für das kommende Schuljahr: Andere Menschen wahrnehmen. Hinschauen, nicht wegschauen. Not wahrnehmen und handeln.

Übrigens: Schülerinnen der Klasse 8a des Franziskus-Gymnasiums in Kaiserslautern haben die Texte der einzelnen Stationen des Franziskus Erlebnis Parcours für die Podcasts gesprochen.

(C) für die Fotos: Melanie Keller (St. Franziskus-Schulen)

weitere Infos auf der Homepage der St. Franziskus-Schulen in Kaiserslautern

weitere Infos zum Franziskus Erlebnis Parcours

Generalkapitel in Dillingen

Von Montag, 27.07. bis Sonntag, 09.08.2026, findet in Dillingen unser Generalkapitel statt. In allen Provinzen wurden Schwestern als Delegierte für dieses Treffen gewählt und sind nach Dillingen gereist. Die Schwestern aus Indien sind schon fast zwei Wochen in Deutschland. Sie nutzten die Zeit für Besuche in unseren Niederlassungen (Konventen) in Zell, Sendelbach, Kleinostheim und natürlich auch in Dillingen (Mutterhaus, Haus St. Clara). Sie stellten sich vor und trafen deutsche Mitschwestern. Für die Schwestern aus Brasilien wird nach dem Kapitel noch etwas Zeit sein für Begegnungen mit deutschen Schwestern.

Die Mitschwestern aus Indien, Brasilien und USA freuen sich, dass sie die Gelegenheit haben, nach Deutschland an den Ort der Gründung unserer Gemeinschaft zu reisen.

Sr. Elisabeth Schneider, unsere Generaloberin, und ihre Rätinnen haben das Generalkapitel sorgfältig seit vielen Monaten vorbereitet. Zur Unterstützung engagierte die Generalleitung Frau Katja Straubinger-Wolf als Moderatorin und vier Dolmetscherinnen, die die mündlichen Beiträge im Kapitel simultan übersetzen. Vom Deutschen ins Englische und ins Portugiesisch und umgekehrt.

Die Kapitularinnen werden sich auch mit „heiklen“ Themen befassen. So geht es bei Strukturfragen auch um kirchenrechtliche Themen, und an zwei Studientagen um das Thema „Geistlicher Missbrauch und Spirituelle Autonomie / Selbstbestimmung in Gemeinschaft“.

Unser Generalkapitel ist die höchste entscheidende Instanz in unserer Ordensgemeinschaft. Mitglieder sind von Amts wegen die fünf Schwestern der Generalleitung und die Provinzleiterinnen. Zusätzlich werden aus allen Provinzen Schwestern gewählt, die als Delegierte ihre Heimatprovinz vertreten. Entscheidungen fallen bei Abstimmungen oder in (geheimen) Wahlen.

Mindestens alle sechs Jahre findet ein Generalkapitel statt, um die Generalleitung zu wählen. In Zwischenkapiteln wie diesem können Sachthemen besprochen werden, für die bei einem Wahlkapitel nicht viel Zeit bleiben würde.

Wir gratulieren Sr. Stefanie Harrer

Am Samstag, 25.07.2026, wurde Sr. Stefanie zusammen mit zwei Kolleginnen offiziell ausgesandt, um in der Erzdiözese München und Freising seelsorglich zu wirken. Sr. Stefanie spürte den Impuls zu einem beruflichen Neuanfang und wird nun Teil des Münchner pastoralen Teams der Seelsorge für Menschen mit Behinderung.

Generalvikar Christoph Klingan und Monsignore Klaus Peter Franzl feierten in der Dreifaltigkeitskirche mit Angehörigen, Freunden und Mitschwestern und mit Menschen, die den drei Frauen beruflich verbunden sind, einen sehr ansprechenden Gottesdienst und hieß sie herzlich willkommen. Die drei Gemeindereferentinnen sprachen ihr „Ich bin bereit!“ und empfingen ihre Ernennungsurkunden.

Wir wünschen Sr. Stefanie und ihren Kolleginnen Gottes Segen für ihren Einsatz in der Erzdiözese München – dass sie gute Wegbegleiterinnen sind für die Menschen in ihrem Verantwortungsbereich.