Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung – am 6. Februar 26
Jeder Mensch, auch jede Frau und jedes Mädchen hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit!
Das Wort „Beschneidung“ verharmlost die Genitalverstümmelung bei Frauen. Es gibt diese Praxis in zahlreichen Varianten. Jede Form bedeutet eine Körperverletzung!
Mehr als 230 Millionen Frauen sind weltweit betroffen!
Wenn sie den Eingriff überleben, spüren die Frauen die Folgen ein Leben lang, sowohl körperlich als auch psychisch.
Auch in Deutschland leben Frauen und Mädchen, die betroffen oder von Genitalverstümmelung bedroht sind. Manche sind deshalb aus ihrer Heimat geflüchtet.
Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung!
Auf dem Papier ist sie in vielen Ländern schon verboten. Die Praxis geht in vielen Ländern zurück, in anderen Ländern aber (z.B. Somalia, Guinea, Ägypten) sind laut WHO immer noch 90 % der weiblichen Bevölkerung betroffen.
Weitere Informationen bei: Terre des Femmes, Unicef, Plan international, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, TABU- Fachstelle für Frauengesundheit