Hab Mut, steh auf
Wie politisch darf Kirche sein?

Im Rückblick auf den Katholikentag in Würzburg zeigt der Bayerische Rundfunk einen Filmbeitrag: Hab Mut, steh auf · Wie politisch darf Kirche sein?

Mit verschiedenen Beispielen aus dem Alltag engagierter Christen und Christinnen geht die Dokumentation dieser Frage nach.

Ein Bespiel ist auch das Engagement unserer Schwestern im Mutterhaus in Dillingen für Geflüchtete, denen sie Kirchenasyl gewähren.

Hier geht es zur Dokumentation in der ARD-Mediathek.

 

Aus der Ankündigung des Films in der Mediathek:

„Die Kirche steht mitten in gesellschaftlichen Spannungsfeldern: Demokratie in der Krise, Migration als Dauerstreit und die Frage nach gerechtem Frieden angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte. Viele Christinnen und Christen engagieren sich politisch – oft mutig, manchmal umstritten.

Zum Katholikentag 2026 in Würzburg widmet sich das Erste der hochaktuellen Frage: Wie politisch darf – und muss – Kirche heute sein? Die Dokumentation fragt gemäß dem Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“, welche Rolle die katholische Kirche in politischen Debatten spielt: Wo ist Haltung gefragt und wo beginnt unzulässige Parteinahme?

Anhand von drei exemplarischen Schauplätzen begleitet der Film Menschen, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Engagement übersetzen – und dafür nicht selten Widerspruch erfahren.

Eine Pfarrgemeinde in Sachsen-Anhalt positioniert sich klar gegen Rechtspopulismus und gerät damit auch intern unter Druck. Kirchliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe stehen zwischen gelebter Nächstenliebe und politischer Kritik. Gleichzeitig ringen Gläubige angesichts globaler Konflikte um eine neue Friedensethik zwischen Pazifismus und realpolitischer Verantwortung.

Die Dokumentation eröffnet persönliche Einblicke in Zweifel, Mut und Überzeugungen von Menschen, die sich engagieren, und stellt die drängende Frage: Wie politisch muss Kirche sein, um ihrem eigenen Auftrag gerecht zu werden?

Film von Eckhart Querner, Brigitte Kornberger und Ralph Gladitz“