Ereignisreiche Tage in Würzburg liegen hinter uns. Mit vielen Eindrücken, Erinnerungen an freudige Begegnungen und dem Austausch im Kleinen und Großen der Kirche und Politik fuhren wir Schwestern wieder zurück in unsere Konvente.
Egal ob wir an allen Tagen teilnahmen oder nur an einem, das Miteinander dieses großen Kirchentreffens bestärkte uns für unseren Alltag.
Hab Mut! Steh auf! Diese Ermutigung, die wir in den verschiedensten Veranstaltungen erlebt haben, begleitet uns, um mit Mut und Aufstehen vor Ort uns in Kirche und Gesellschaft einzubringen.
Dillinger Franziskanerinnen waren an verschiedenen Orten des Katholikentages aktiv.
Da war das Ökumenische Kloster: Gemeinsam mit Schwestern und Brüdern verschiedener Gemeinschaften kamen wir mit Teilnehmenden des Katholikentages ins Gespräch im Innenhof des Areals des Mutterhauses der Erlöserschwestern oder beim Ausschenken von Kaffee im „Refektorium“.
Ein besonderer Moment war unser ökumenisches franziskanisches Abendgebet am Freitag. Sr. Martina, Dillinger Franziskanerin, und Sr. Nicole, Christusbruderschaft Selbitz, gaben Impulse zu „Trotzdem!“.
Viele Katholikentagsbesucher:innen waren gekommen und füllten die Mutterhauskirche der Erlöserschwestern. 200 Liedblätter waren gedruckt, doch sie reichten bei Weitem nicht aus.
Der Bibliolog, den Sr. Friederike und Sr. Pernela anboten, wurde so gut besucht, dass in der Turnhalle fast kein Platz mehr war. Und dennoch wurde das Eintauchen in den biblischen Text mit der kanaanäischen Frau (Mt 15,21-28) zum Thema: „Seid widerständig! Menschenwürde ist unantastbar“ zu einer besonderen Erfahrung.
Das persönliche Gesprächsangebot von Geistlichen Begleiter:innen und Priestern, bei dem Sr. Isabel zum Gespräch zur Verfügung stand, wurde sehr gut angenommen. Frauen, Männer, Junge, Alte … suchten ein offenes Ohr und persönlichen Zuspruch.
clara.francesco – Franziskanische Netzwerkinitiative lud auf der Kirchenmeile zur Begegnung ein. Sr. Pernela und Sr. Franziska unterstützten gerne dieses franziskanische Projekt. Sr. Maria engagierte sich beim Stand der Kampagne Erlassjahr.
Ob biblische Dialoge, Gesprächsformate zu verschiedenen theologischen oder politischen Themen, Gebetszeiten und Meditationen oder Konzerte und Lesungen – jede setzte ihre persönlichen Akzente. Bei den Festgottesdiensten beeindruckte uns die Teilnahme so vieler Menschen, ihre aktive Mitfeier und die Stille während des gottesdienstlichen Geschehens.
Alles in allem erlebten wir trotz des kühlen Wetters in der „überfüllten“ Stadt eine fröhliche Atmosphäre, aufmerksame Menschen, liebevolle Gastfreundschaft, wunderbare und überraschende Begegnungen…
Wir sind sehr dankbar, dabei gewesen zu sein!









